Hunde müssen Gassi gehen. Und das machen sie am liebsten in freier Natur. Die liegt jedoch manchmal nicht direkt vor der Haustür und so müssen Herrchen und Frauchen mit dem Hund erst einmal dorthin kommen. Nicht jeder verfügt über ein Auto. So ist entweder per pedes angesagt oder Fahrradfahren. Während große Hunde weite Strecken zurücklegen oder neben einem Fahrrad kilometerweit hertrotten können, ist für kleine Hunde ein solcher Weg oft fast schon zu lang. Für diese Hunde können aber spezielle Fahrradkörbe benutzt werden.
Das Prinzipist einfach: Der Hund wird in einen Hunde-Fahrradkorb gesetzt, dann geht es raus in die Natur, der Hund wird heruntergesetzt und kann – sofern die Umstände es zulassen – frei laufen. Herrchen bzw. Frauchen gehen mit dem Fahrrad nebenher oder lassen das Rad stehen. Nach der Tour durch die Natur wird der Hund wieder in den Hunde-Fahrradkorb gesetzt und es geht zurück nach Hause.
Ein Hunde-Fahrradkorb muss natürlich einige Voraussetzungen erfüllen. Wie bei normalen Fahrradkörben ist es notwendig, dass der Korb das Gewicht des Hundes trägt und die Befestigung absolut sicher ist. Die Ansprüche ans Material sind hier also hoch, mit Billigware kommt man im wahrsten Sinne des Wortes nicht weit. Es gibt zwei sinnvolle Varianten: ein engmaschiger Metallkorb wie bei einem typischen Fahrradkorb und ein natürliches Bastkorbgeflecht mit stabiler Metallaufhängung. Sowohl Material als auch Aufhängung müssen für das Gewicht des Hundes geeignet sein.
Zusätzlich sollte ein Hunde-Fahrradkorb weitere Eigenschaften haben. Während weiche Kissen oder Decken als Untergrund einfach hineingelegt werden können, ist für lebhafte Hunde ein verschließbares Dach sinnvoll. Das hindert sie am Herausspringen während der Fahrt. Bei schlechtem Wetter werden Hund und spätestens nach der Rückkehr auch Frauchen oder Herrechen einen Regenschutz für den Hund zu schätzen wissen. Ein gut ausgestatteter Hunde-Fahrradkorb transportiert den Hund sicher und trocken von A nach B.